Kriterien v2: separate menschliche Prüfung
Status: umgesetzt, 19.10.2026.
Nach abgeschlossenem Dokumentencheck und Kriterienvergleich öffnet eine eigene Projektseite die Bearbeitung. Die LLM-Extraktionsmodelle und ihre Prompts bleiben unverändert. Das manuelle Modell übernimmt deren fachliche Validierung; nur Unterkategorien erlauben zusätzlich eigene Bezeichnungen und Quellen dürfen fehlen. Technische Kennungen und Prüfmetadaten verwaltet das System.
Ein abgeschlossenes Ergebnis wird vollständig und atomar in
procur_docs.criteria_extraction_v2_reviews je Extraktionslauf gespeichert.
Originale Projekt-/Los-, Dokument- und Mergeergebnisse bleiben unverändert und
bilden den Rücksetzstand. Die Ergebnisansicht lädt den gespeicherten Review als
Überlagerung. INFO wird dabei manuell bearbeitet, aber nicht automatisch mit
Kriterien abgeglichen.
GET/PUT …/projects/{project_id}/criteria-extraction-v2/{run_id}/review prüfen
Projektbindung und Organisationsmitgliedschaft; Schreiben setzt OWNER/EDITOR
voraus. RLS übernimmt den Lesescope des Erstlaufs; Browser erhalten keine direkten
Schreibrechte. Eine Revisionsnummer mit bedingtem Update bzw. eindeutigem Insert
verhindert das Überschreiben eines inzwischen gespeicherten Ergebnisses (409).
Der Server setzt Name und UTC-Zeitpunkt für bestätigte Kriterien und ignoriert
mitgesendete Prüfvermerke. Unbestätigte Kriterien bleiben ungeprueft erhalten;
Entfernen ist eine eigene Aktion.
Browserentwürfe werden bei jeder Änderung synchron in localStorage gesichert, getrennt nach Nutzer, Organisation, Projekt und Lauf. Die Wiederherstellung setzt dieselbe Serverrevision voraus. Ein alter/unlesbarer Entwurf wird nicht still überschrieben; die UI bietet Download und explizites Verwerfen an. Bei blockiertem Speicher erscheint eine Warnung mit JSON-Download und Schutz beim Schließen des Browsers. Der Entwurf bleibt lokal in diesem Browser; erst Fertigstellen speichert in der Datenbank. Änderungen an Kriterien heben deren Bestätigung auf, Änderungen am Projekt-/Loskontext heben alle Bestätigungen auf.
Migration 123 und die entsprechende Referenzdatei sind vor der Nutzung nötig. API-, UI- und PostgreSQL/RLS-Tests prüfen Bearbeitung, Sicherung, Prüfvermerke, Revisionskonflikte und Organisationsgrenzen.